Blickstabilisation


Blickstabilisation ist die Fähigkeit, ein fixiertes Ziel auch dann scharf auf der Netzhaut zu halten, wenn der Kopf sich dreht, neigt oder beim Laufen auf und ab bewegt. Sie beruht in erster Linie auf dem vestibulookulären Reflex. Funktioniert sie schlecht, verwackelt das Bild bei jeder Kopfbewegung — was im Sport bedeutet, dass Information genau dann verloren geht, wenn es schnell wird.

Im Training

Ein Ziel in zwei bis drei Metern fixieren und den Kopf in definierter Achse drehen — erst langsam, dann im Metronomtakt, später im Stand auf instabilem Untergrund oder in Bewegung. Abbruch, sobald das Ziel unscharf wird oder Unwohlsein entsteht.

Woran wir es messen

Anzahl sauberer Kopfzyklen, bevor das Ziel unscharf wird; Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Achse; Seitenunterschied bei Drehung.

Wie sieht das im Training aus?

Im Einzeltraining oder im Profiling gehen wir genau diesen Punkt an — messbar und auf dich bezogen.

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