Basalganglien
Die Basalganglien sind eine Gruppe tief liegender Kerngebiete, die darüber mitentscheiden, welches Bewegungsprogramm gestartet und welches unterdrückt wird. Sie sind massgeblich an automatisierten Abläufen beteiligt — am Gehen ebenso wie an einer eingeschliffenen Wurfbewegung. Ihre Arbeit merkt man erst, wenn sie fehlt: Bewegungen werden dann zögerlich, überschiessend oder schwer zu starten.
Nicht direkt trainierbar. Was sich beeinflussen lässt, ist die Qualität der Eingänge und die Klarheit der Aufgabe. Rhythmische Vorgaben — Metronom, Zählen, Taktklatschen — erleichtern den Start und die Automatisierung einer Bewegung deutlich.
Startverzögerung bei Bewegungsbeginn, Gleichmässigkeit im vorgegebenen Takt, Qualität automatisierter Abläufe unter Zweitaufgabe.
Wie sieht das im Training aus?
Im Einzeltraining oder im Profiling gehen wir genau diesen Punkt an — messbar und auf dich bezogen.